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Zuerst wird der ST in einen Schraubstock
eingespannt.
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Dann wird die erste Wicklung abgewickelt.
Anzahl der Wicklungen und die Richtung der
Wicklung vermerken.
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In eine Skizze eingetragen. Der Stator
besteht aus drei Drähten, die jeweils linksherum um den 3ten Anker
gewickelt sind. Draht 1 z. Bsp. um Anker 1, 4, 7, 10, 13, 16. Draht 2 um
Anker 2, 5, 8, 11, 14, 17. Draht 3 um Anker 3, 6, 9, 12, 15, 18.
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Wenn die Wicklungen klar stehen, kann
mit dem abwickeln begonnen werden. Nach dem abwickeln besorgt man sich
bei einem Betrieb für Elektromotoren den speziellen Draht. Muster
mitnehmen und Länge abschätzen.
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Die Drähte sitzen ziemlich fest.
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Der Klarlack hält bombenfest.
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Und ergibt eine ganz schöne Sauerei.
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Der Stator komplett abgewickelt und gereinigt
( Klarlack entfernt ).
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Die scharfen Kanten mit einer Dremel Maschine
abgerundet.
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Als Ersatz für den Klarlack habe
ich Hitzefesten Zweikomponenten Bremssattellack von Folia Tec genommen.
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Dieser wird jetzt auf die Innenseiten
aufgetragen um gegen durchschlagen zu schützen.
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So sieht das dann aus.
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Dann kann mit der ersten Wicklung begonnen
werden. Dazu den Stator in die Hand nehmen ! Das Ende des ersten Drahtes
sichern. Dann linksherum mit 25 Wicklungen um den Anker 1 wickeln.
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Der Draht muß beim Wickeln stark
angespannt werden damit er auf die Anker paßt.
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Die Drähte werden immer auf der selben
Seite weitergeführt. Nach dem Anker 1 kommt Anker 4 dran.
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Die Anker werden mit Nummern versehen,
das erleichtert das Wickeln. Die einzelnen Wicklungen habe ich mit Tesaband
gesichert damit sie nicht wieder locker werden.
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Die Drahtrolle von der abgewickelt wird,
wird an einer Stelle mit einem Kabelbinder umwickelt und muß immer
liegenbleiben, damit er sich nicht verdreht !! Der Kabelbinder wir dann
immer wieder nachgeschoben, damit man ein Stück Draht zum wickeln
hat. Das ist Wichtig, da sich sonst der Vorrat total verdreht.
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Am Pflaster erkennt man, wie schwer
es geht, den Draht unter Zug zu wickeln
Um so einen Stator von Hand zu wickeln darf
man keine zwei Linken Hände haben, sonst hat man schon verloren :-(
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Zwei Drähte sind fertig. Deutlich
sind die letzten 3 freien Anker für den 3. Draht zu sehen.
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Fertig gewickelt. Jetzt werden die einen
3 Enden ( 1, 2, 3 ) der 3 Drähte miteinander verbunden. Die anderen
3 Enden werden zum Regler geführt.
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Nochmals auf Durchgang und Kurzschluß
kontrollieren.
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So sieht der "Arbeitsplatz" aus.
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Die Drähte sind angeschloßen
und mit Hitzefestem Schlauch gesichert.
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Jetzt wird die ganze Wicklung zum Schutz
vor Hitze und Öl mit dem Bremssattellack angestrichen. Dazu habe ich
drei Schrauben als Abstandshalter eingesetzt.
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Beide Seiten einstreichen. Nur soviel
Lack anrühren wie benötigt wird, er härtet aus und der Rest
kann dann nicht mehr verwendet werden.
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Wenn der Lack ausgehärtet ist, die
außenliegenden Flächen mit der Dremel sauber abschleifen. Hier
dreht sich später der Rotor drüber.
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Das Wickeln eines Stators wie hier beschrieben
erfordert einiges an Können und Gedult. Ich empfehle jedem sich wenn
möglich einen fertig gewickelten Rotor bei ebay oder wo anders zu
besorgen. Der Aufwand lohnt sich wirklich nur bei Statoren, die nicht mehr
zu haben sind.
Für mich war es einfach eine Herausforderung,
die geklappt hat ;-))
Das Bike läuft heute noch einwandfrei
mit dem reparierten Stator.
euer Joachim
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Endergebniss : Eine neu gewickelte Lichtmaschine
( Rotor ).
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